Die Korrektur einer Zahnfehlstellung bietet viele medizinische und ästhetische Vorteile bei Kindern und Jugendlichen, denn Zahnfehlstellungen können weitreichende Folgen haben:

Karies aufgrund verschachtelt stehender Zähne - zahlreiche Studien haben bewiesen, dass schiefe oder auch übereinander stehende Zähne schwerer zu reinigen und damit zu erhalten sind. Dies kann langfristig nicht nur zur erheblichen Zahnschäden führen, sondern auch der Grund von Zahnfleischerkrankungen wie Parodontitis bis hin zum Zahnverlust sein.
Gerade Zähne mit natürlichen Zahnabständen sind leichter zu reinigen und sorgen schon so für eine bessere Mundhygiene.

Bleiben diese Zahnfehlstellungen unbehandelt, führt der falsche Biß zum einen zu einer unnormalen Abnutzung der Zahnoberflächen, einer uneffizienten Kaufunktion, aber auch zu einer übermäßigen Belastung des Zahnhaltegewebes, des Kieferknochens, der die Zähne hält, und des Kiefergelenks. Kiefergelenksprobleme, wie Reiben, Knacken, Schmerzen, Kiefergelenksabnutzung bis hin zur Arthrose im Kiefergelenk mit Auswirkungen auf Nacken- und Kiefermuskulatur sind die Folge.  Chronische Kopf- und Nackenschmerzen, Magen-Darm-Beschwerden durch unzureichendes Kauen, Atemwegsprobleme durch falsche Mundatmung und Sprachfehler können die weitreichende Folge sein.

Ideal aufgestellte Zähne sorgen für einen richtigen Biss. Dies kann Kopf- und Nackenschmerzen, aber auch verschiedenste orthopädische Probleme verhindern helfen.

Ästethik

Neben den medizinischen Gründen für eine Zahnkorrektur spielen heute natürlich auch ästhetische Gründe eine Rolle.

Das Bewußtsein für Gesundheit und Ästhetik hat sich in den letzten Jahrzehnten grundsätzlich geändert. Zu einem wichtigen Schlüssel für den privaten wie auch für den beruflichen Erfolg wird immer mehr das äußere Erscheinungsbild. Ein schönes Lachen gibt Selbstbewußtsein in der Schule, am Arbeitsplatz und im privaten Umfeld.

Bei der Behandlung von Jugendlichen und Kindern unterscheidet man bezüglich des Behandlungszeitpunkts zwischen der regulären Behandlung, die meist mit dem neunten Lebensjahr beginnt, und der Frühbehandlung, die bereits im Milchgebiß begonnen wird.

Es gibt herausnehmbare und festsitzende Zahnspangen.

Bei den festsitzenden Zahnspangen gibt es heute viel zahnschonendere Materialien und Behandlungsmöglichkeiten als früher. » Damon-3-Brackets bieten neben dem Vorteil der geringeren Kraftausübung auf die Zähne und erheblich verkürzten Behandlungszeiten bei einer ästhetischen, teilweise transparenten Gestaltung den Vorteil, daß häufig eine Extraktion bleibender Zähne umgangen werden kann.

Für ästhetisch anspruchsvolle Jugendliche, die eine Korrektur ihrer Zahnstellung möchten, allerdings nicht mehr mit einer Zahnspange gesehen werden wollen, wurden weniger sichtbare, bzw. unsichtbare Zahnspangen entwickelt.

In diesem Fall können sich unsere Patienten, für eine weniger sichtbare Behandlung, für » Keramikbrackets, oder für eine vollkommen unsichtbare Behandlung, für» Lingualbrackets entscheiden.

Welche Behandlung individuell am besten geeignet ist, läßt sich bei einem persönlichen Beratungstermin herausfinden.

Haben Sie weitere Fragen zur der Behandlung, oder wünschen Sie ein persönliches Beratungsgespräch?

Wir beraten Sie gerne!

Ihr Dr. Karsten Wittlinger, Tel.: 0861 - 204 73 23